mymbCONNECT24.virtual: VPN Port

mymbCONNECT24.virtual: VPN-Port

 

Schematischer Aufbau einer Applikation die den Einsatz des VPN-Ports vorsieht.

Die Applikation dient dazu, von einer zentralen Stelle aus, einen dauerhaften gesicherten Zugriff auf die mbNET Router respektive die daran angeschlossenen LAN-Komponenten zu ermöglichen.

Gilt für: • mymbCONNECT24.virtual
 Voraussetzungen 
  • Eine virtuelle Umgebung: 
    1. v-Sphere ESX (ab Version 5.5.0)
    2. Hyper-V 
  • Installierte Version des mymbCONNECT.virtual 
    1. Dauerhaft verbundenes Gerät (mbNET/mbNET.mini/Rokey)
    2. Komponente zum Auslesen (Angeschlossen am LAN-Port des Routers)
  • Windows/Linux-System, installiert auf dem gleichen Host (Scada-System/PC/Komponente zum Auslesen der Daten einer Steuerung)
  • Internal v-Switch auf dem Host (Verbinden des Hosts (Punkt 3) mit dem VPN-Port des mymbCONNECT.virtual)
  • Promiscious-Mode (vSphere) oder Spoofing-Mode (Hyper-V) aktiviert

 

Installation:
  1. Der Netzwerkadapter 3 der virtuellen Maschine ist der VPN-Port
    1. Der „promiscuous mode“ muss in den Einstellungen der Schnittstelle aktiv sein (vSphere)
    2. Der "Spoofing mode" muss in den Erweiterten Einstellungen der Schnittstelle aktiv sein (Hyper-V)
  2. Der VPN Port kann im Backend des Servers aktiviert werden
  3. Es kann bei Bedarf eine VLAN ID eingestellt werden. Ist dies aktiv, so können die Pakete auf diese VLAN ID festgelegt werden, sodass nur diese durchgelassen werden
  4. Hier wird festgelegt, welche IP-Adresse am VPN Port angeschlossen ist. Nur Pakete von dieser IP-Adresse werden akzeptiert
  5. Die Kommunikation findet statt vom am VPN-Port angeschlossenen System mit dem Router im Feld, die sich im gleichen Adressbereich befinden. Um auf die Steuerung zugreifen zu können, muss dies mit einem Routing konfiguriert werden. Dies ist in zwei Formen möglich:
    1. Auf Seiten des VPN-Ports, am Beispiel von einem Windows System muss eine
      Route eingerichtet werden mit dem Befehl:
      1. route ADD {Netzwerkziel / LAN Bereich mbNET} MASK {Subnetzmaske} {Gateway-IP / VPN IP mbNET} {Metrik}
      2. Bsp: route ADD 192.168.0.0 MASK 255.255.255.0 10.0.2.7 metric 1
    2. Auf Seiten des Routers mit einem Portforwarding:
      1. Jegliche ankommenden Anfragen von der IP-Adresse der am VPN Port angeschlossenen Komponente an die jeweilige IP-Adresse der LANKomponente weiterleiten
      2. Option „Datenverkehr LAN > VPN auf VPN-IP maskieren“ in der Router Konfiguration aktivieren
Schematischer Aufbau:

Das SCADA System mit der IP 10.0.100.250 ist am VPN Port des Servers angeschlossen und hat dadurch direkten Zugriff auf alle sich im Account FirmaXY befindlichen Geräte (Im Backend konfiguriert). In diesem Beispiel greift es auf das mbNET „Baustelle1“ des Accounts zu.
Es schickt die Anfrage an die VPN-IP-Adresse des Routers und durch das Routing wird die Anfrage zur Steuerung weitergeleitet.

Dadurch ist es dem SCADA-System möglich, dauerhaft die Daten der Anlage auszulesen durch den sicheren VPN-Tunnel.